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Geologie
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Die
auf dem Nordwestflügel des "Ostsauerländer Hauptsattels"
gelegene Grube "Briloner Eisenberg" gehört zum "Sauerländer
Eisenerzbezirk", welcher sich auf der Fläche Olsberg-Marsberg-Adorf
erstreckt.
Sie befindet sich in unmittelbarer Nähe einer großen Bruchlinie,
der "Altenbürener Störung", und ist die westlichste
einer Vielzahl von Gruben, deren Gestein an den Hauptgrünsteinzug
gebunden und durch Vulkanismus des oberen Mitteldevon vor ca. 375 Mio.
Jahre entstanden ist. Die Mächtigkeit der Eisensteinmittel schwankt
zwischen 1 und 20 m (durchschnittlich 5 – 6 m), die West-Ost-Ausdehnung
beträgt bis zu 800 m. Das Gestein enthält dabei bis zu beachtlichen
35 % Eisen (Fe).
Die Abbauwürdigkeit der Erzmittel nimmt von Westen nach Osten zu,
da im westlichen Teil kieselige und im östlichen kalkige Eisenerze
vorherrschen. Der mit einer Gesamtlänge von etwa 1000 m längste
Stollen ist der Philippstollen. Er durchfährt zunächst eine
mächtige Serie aus Diabasen und Tuffen des "Hauptgrünstein-Vulkanismus",
um dann das eigentliche Roteisenerz zu erfassen.
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