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Geschichte
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Lagerbuch-Eintragung
der Bergwerke im Gogericht Brilon von 1597
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Die
bergmännische Ausbeutung begann auf dem Gipfelkamm des 606 m hohen
"Briloner Eisenberges" im Tagebau, vermutlich schon in vorchristlicher
Zeit.
In muldenartigen
Löchern wurde das oberflächlich austretende Erz gewonnen. Erstmalig
erwähnt wird der "Briloner Eisenberg" im Jahre 1350. Das
geförderte Erz wurde zunächst in der Nähe des Fundortes
in sogenannten Rennöfen verhüttet. Später verlagerte man
die Erzverarbeitung in die Täler.
Dem Pingen-Abbau
auf den Höhen folgte die Förderung durch kleinere Schächte,
bei denen das Eisenerz mittels Haspeln in Körben an die Oberfläche
gebracht wurde. Danach wurden dann Stollen in den Berg vorangetrieben.
Am Südhang des "Briloner Eisenberges" wurden im 18. Jahrhundert
insgesamt 4 Stollen aufgefahren, die eine bessere Förderung ermöglichten.
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