Abenteuer Philippstollen, Olsberg/SauerlandPhilippstollen Olsberg/Sauerland
 

Geschichte (2) - 1 - 2 - 3 -

Lagerbuch-Eintragung

Am Südhang des "Briloner Eisenberges" wurden im 18. Jahrhundert insgesamt 4 Stollen aufgefahren, die eine bessere Förderung ermöglichten.

Kirschbaumstollen: 1716 – 1723
Allerheiligen-Stollen: 1732 – 1739
Philipp-Stollen: 1749 – 1754
Max-Stollen: 1780 – 1794

Durch diese horizontalen Strecken gelangten die Bergleute wesentlich besser an die mächtigen Erzlinsen im Innern des Berges. Als Gewerken (= Betreiber) der Stollen waren Unternehmer- und Kaufmannsfamilien aus Brilon und Olsberg seit dem 16. Jahrhundert aktiv.
Der Philipp-Stollen wurde am 21.08.1749 unter dem Stollner Jürgen Schröder angehauen und am 6.11.1754 fertiggestellt. Die Länge des Stollens bis zum Streckenabzweig betrug 128 "Lachter", also ca. 268 Meter.
Nach der Blütezeit Ende des 19. Jahrhunderts gingen die Förderzahlen zurück, obwohl noch Vorräte vorhanden waren. Bedingt durch die wachsende Konkurrenz auf dem Weltmarkt wurde das Bergwerk "Briloner Eisenberg" am 15. Juli 1916 endgültig geschlossen. Alle 4 Stollen sind heute Bergwerksruinen, die bis auf den Philippstollen für Besucher nicht zugänglich sind.

<Zurück> <Weiter>

 
 

 

Startseite --- Geschichte --- Besucherinfo --- Geologie --- Bilder --- Links --- Kontakt